Unser Stratosphärenballon, die nächste Mission startet 2026/2027!
40.000 Meter Höhe, verbesserte Technik und neue wissenschaftliche Experimente. Nach unserem erfolgreichen Stratosphärenballonflug im Juni 2024 steht an der Gemeinschaftsschule Althengstett bereits die nächste große Mission bevor!
Die nächste Mission, unser Ziel für 2026/2027
Im Schuljahr 2026/2027 möchten wir erneut einen Stratosphärenballon starten. Die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen. Unsere SchülerInnen der NWT-Gruppen der Klassenstufe 9 beschäftigen sich aktuell mit der Planung und Entwicklung des neuen Projekts.
Dabei können sie auf die wertvollen Erfahrungen unseres letzten Ballonfluges zurückgreifen. Die technische Ausstattung soll weiter verbessert, neue Möglichkeiten sollen untersucht und spannende naturwissenschaftliche Experimente vorbereitet werden.
Unser großes Ziel: Wir möchten mit unserem Stratosphärenballon eine Höhe von rund 40.000 Metern erreichen!
Bis dahin gibt es einiges zu tun. Von der Auswahl geeigneter Materialien und technischer Komponenten über die Planung der Experimente bis hin zur Berechnung der Flugroute müssen zahlreiche Herausforderungen gemeistert werden.
Dabei arbeiten unsere SchülerInnen eigenständig an Lösungen und erleben unmittelbar, wie eng Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technik miteinander verbunden sind.
Rückblick: Unser erfolgreicher Stratosphärenballonflug 2024
Am 7. Juni 2024 um 9:45 Uhr war es endlich so weit. Nach intensiver Vorbereitung startete unsere damalige Klasse 10 ihren Stratosphärenballon. Was zuvor im Unterricht geplant, berechnet und vorbereitet worden war, wurde nun Wirklichkeit.
Der Ballon stieg immer weiter auf und erreichte schließlich eine beeindruckende Höhe von 37.920 Metern. Damit befand er sich rund 27 Kilometer oberhalb der üblichen Reiseflughöhe eines Verkehrsflugzeugs.
In dieser Höhe herrschen extreme Bedingungen. Der Luftdruck ist sehr niedrig, die Temperaturen können stark absinken und die Atmosphäre ist bereits so dünn, dass die Krümmung der Erde sichtbar werden kann.
Für unsere SchülerInnen war es eine außergewöhnliche Erfahrung, ein selbst vorbereitetes Forschungsprojekt in eine solche Höhe zu schicken.
Wissenschaftliche Experimente in der Stratosphäre
Bei unserem Ballonflug ging es nicht nur darum, möglichst hoch hinauszukommen. Im Mittelpunkt standen verschiedene naturwissenschaftliche Experimente und Messungen.
An Bord befanden sich unter anderem Bärtierchen, winzige mikroskopische Lebewesen, die für ihre außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Umweltbedingungen bekannt sind.
Zusätzlich wurden verschiedene Messinstrumente eingesetzt, um wichtige Daten aus der Atmosphäre zu sammeln. Untersucht wurden unter anderem:
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Luftdruck in unterschiedlichen Höhen
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Temperaturveränderungen während des Fluges
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Luftfeuchtigkeit
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Ozongehalt der Atmosphäre
So konnten unsere SchülerInnen naturwissenschaftliche Fragestellungen nicht nur theoretisch behandeln, sondern mithilfe eigener Experimente und echter Messdaten untersuchen.
Eine Landung, die beeindruckte
Nach rund drei Stunden Flugzeit landete unser Stratosphärenballon am 7. Juni 2024 um 12:46 Uhr sicher und unbeschädigt in einem abgelegenen Waldgebiet bei Oberdorf am Ipf.
Besonders beeindruckend war die Genauigkeit unserer Flugroutenberechnung. Die zuvor erstellte Simulation wich lediglich rund zehn Kilometer vom tatsächlichen Landeort ab.
Damit zeigte sich, wie präzise sich die Flugbahn eines solchen Ballons mithilfe meteorologischer Daten und mathematischer Modelle vorhersagen lässt.
Der erfolgreiche Flug, die sichere Bergung und die gewonnenen Messdaten machten das Projekt zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
MINT-Unterricht, der begeistert
Unser Stratosphärenballon zeigt besonders eindrucksvoll, was MINT-Unterricht an der Gemeinschaftsschule Althengstett bedeutet.
Unsere SchülerInnen beschäftigen sich mit echten Herausforderungen, entwickeln eigene Ideen, arbeiten gemeinsam an Lösungen und erleben, wie aus theoretischem Wissen ein praktisches Projekt wird.
Dabei geht es nicht nur um Technik und wissenschaftliche Erkenntnisse. Auch Teamarbeit, Eigeninitiative, Kreativität und Durchhaltevermögen sind entscheidend.
Wir sind gespannt, welche Ideen unsere NeuntklässlerInnen entwickeln und ob wir bei unserer nächsten Mission die 40.000-Meter-Marke erreichen werden!
Über die Vorbereitungen und den weiteren Verlauf des Projekts werden wir hier berichten.
Zu der Simulations-App von Stratoflights
Die eigene Weltraummission simulieren. Starte die Flugroutenvarausberechnung für einen beliebigen Tag und finde raus wo unser Stratosphärenballon landen könnten.